In den ersten Wochen lernten Annika und ich Riga ein bisschen kennen. Doch nicht
nur von der schönen Altstadt und dem Meer sind wir angetan, sondern auch von unserem zukünftigen Alltag. Denn die verschiedenen Einsatzstellen gefallen uns sehr
und bieten uns viel Abwechslung und verschiedene Eindrücke
unter der Woche.
Am 31. August ging die Reise in das Land der glücklichsten Menschen für mich los, nach Finnland. Vom Frankfurter Flughafen aus startete ich mit dem Flugzeug nach Helsinki. Danach habe ich die Reise mit der Bahn nach Turku fortgesetzt. Am Bahnhof wurde ich von einer der Birgitta-Schwestern abgeholt und ins Gästehaus gebracht. Da ich abends angekommen bin, bekam ich noch ein Abendessen, mir wurde mein Zimmer gezeigt und damit war der Tag auch schon zu Ende. Da der Aufzug zur Zeit meiner Ankunft nicht funktionierte, musste ich meine 20 kg Gepäck in den zweiten Stock tragen.
Am nächsten Tag ging es dann auch direkt mit der Arbeit los.
Anfang September begann meine Reise nach Vadstena in Südschweden, wo ich die nächsten 10 Monate leben werde. Doch
schon der Weg dorthin hielt einige spannende und schöne Momente für mich bereit. Zusammen mit meiner Freundin und
Mitpraktikantin Ricarda fuhr ich zunächst von Berlin mit dem Flixbus nach Linköping. Mit an Bord waren vier Rucksäcke und
zwei Fahrräder.
Für mich ging es am 1. September in Richtung Kopenhagen, um dort in mein "Praktikum im Norden" zu starten. Nach einer sehr holprigen Zugfahrt, einer Glanzleistung der deutschen Bahn, der Weiterfahrt mit einem Linienbus der "in Richtung Dänemark" gefahren ist, bin ich zwar vier Stunden verspätet, verschwitzt, todesmüde, aber sehr glücklich und zuversichtlich in der dänischen Hauptstadt angekommen. Bereits auf der Fahrt habe ich sehr nette Menschen kennengelernt, was vor allem daran lag, dass ich meinen riesigen Koffer weder alleine aus oder in den Zug tragen konnte und somit immer Leute um Hilfe fragen musste, und dass obwohl ich meine schwersten und wärmsten Winterschuhe als auch eine dicke Jacke extra angezogen hatte.
Góður dagur und freundliche Grüße aus Island!
Seit ca. 3 Wochen bin ich nun hier in Island, genauer gesagt in Reykjavik. Als mein Flugzeug auf Island gelandet ist, hingen tiefe graue Wolken über dem gesamten Himmel. Dazu regnete es noch leicht. Als ich es dann endlich geschafft habe beim Priesterhaus anzukommen, gab es dann erst einmal eine heiße Suppe für mich.
Nach 10 ereignisreichen Monaten in Uppsala in Schweden ist mein „PiN“ nun vorbei.
Begonnen hat dieses Abenteuer am 22. August 2022, als ich gemeinsam mit meiner "Mitfreiwilligen" Johanna und sehr viel Gepäck in Hamburg in den Nachtzug gestiegen bin.
Jetzt rückblickend kann ich sagen, dass ich mir zu diesem Zeitpunkt nicht ansatzweise vorstellen konnte, was alles auf mich zukommen wird und was ich alles erleben werde. Aber vielleicht war das auch ganz gut so, denn so bin ich sehr unvoreingenommen und doch mit viel Vorfreude in meine Zeit im Ausland gestartet.
Vom kleinem Dorf im Süddeutschland hin zur lettischen Hauptstadt: Seit über einem Monat lebe ich jetzt schon mit Nele in Riga und ich kann sagen, ich fühle mich sehr wohl.
Unter der Woche arbeiten wir an den unterschiedlichsten Einsatzstellen.
Unabhängig davon, ob wir in die Kerzenwerkstatt oder zu einer der anderen Einsatzstellen gekommen sind, wir wurden immer herzlich und mit ganz viel Schokolade
empfangen.
Man merkt, dass die Menschen dankbar für jede Unterstützung sind. Es ist ein schönes Gefühl zu wissen, dass ich anderen mit meiner Arbeit helfen kann.
Meine Ankunft in Tartu: Nach einer reibungslosen Anreise, mit Umstiegen in Stockholm und Tallinn, bin ich vor fast vier Wochen abends in Tartu angekommen. Worüber ich aber direkt verwundert war: es schien die Sonne und es war, entgegen meiner Erwartungen, echt warm. Aber auch die nächsten Wochen sollte es nicht viel kälter werden.
Nach dem anstrengenden Tag hieß es dann aber nach dem Koffer auspacken auch direkt schlafen gehen, denn am nächsten Tag stand schon mein erster Arbeitstag bevor.
... so wurde ich am 24. September von meiner Mentorin begrüßt, als ich mit dem Zug in Rättvik ankam. Nach ein paar Minuten mit dem Auto, sind wir im Stiftelesen Berget angekommen. Zum Glück kam ich noch rechtzeitig zum Mittagessen!
Seitdem habe ich mich nun nach einer Woche schon gut eingelebt bzw. bin ich immer noch dabei ;)